Logo des Tee-Startups Ocha-Ocha

Gesüßte Teegetränke gibt es eine Vielzahl im Handel. Man denke nur schon alleine an die ganzen unterschiedlichen Eistee-Marken, wie beispielsweise BraTee oder DirTea. Aus dieser Masse will das Startup Ocha-Ocha mit seinen Produkten herausstechen. Das Versprechen: Ohne Zucker, ohne Aromastoffe und ohne Zusätze - Tee in seiner reinsten Form. So ist es auch kein Zufalln, dass Ocha das japanische Wort für Tee ist.

Geschichte hinter Ocha Ocha

Den Anfang nahm Ocha Ocha im Jahr 2016 als der spätere Gründer Christopher Gogolin ein Auslandssemester in Tokio absolvierte und dort an fast jeder Ecke kalten,ungesüßten Tee vorfand. Schon rund ein Jahr später fühlte er mit seinem guten Freund Stefan 3oo Flaschen ihrer eignen ersten kalten Teekreation für ein Straßenfest in Köln ab. Diese kamen wohl gut an, denn wiederum nur ein Jahr später wurde die Ocha Ocha GmbH mit Sitz in Augsburg im August 2018 gegründet. Parallel fand dazu auch ein erstes Crowdfunding bei Startnext statt, wo über 300 Leute das Startup schon in dieser Phase unterstützen.

Um weitere Bekanntheit zu erlangen versuchte sich Ocha Ocha beim Sport-Sponsoring vor allem im Nischen-Sponsoring. Nach erste Versuche des Sponsorings in der Sportart Lacorosse (Gründer Christopher Gogolin war selbst Lacorosse-Spieler und hat eine große Verbundenheit zu diesem Sport), folgte das Sponsoring des Bob-Team Oelsner. Mit Richard Oelsner konnte Ocha Ocha im Jahr 2020 die Junioren Bob-Weltmeisterschaft in Winterberg feiern. Im Vereinsstrategen-Podcast Folge 30 gibt Gründer Christopher Gogolin einen Einblick in das Sponsoring aus Startup-Sicht und den Bemühungen von Ocha Ocha.

Während der Corona-Pandemie im Jahr 2021 wurde das noch junge Unternehmen stark unter wirtschaftlichen Druck gesetzt. Um eine Insolvenz zu vermeiden, startete Ocha Ocha eine zweite Crowdfunding Kampagne. Auf der Crowdfunding-Plattform StartNext startete das Unternehmen am 28.04.2021 eine Finanzierungsrunde mit dem Fundingziel von 53.000€. Am Ende wurden sogar 62.000€ erreicht und das Startup konnte weiterhin im Teegeschäft bestehen bleiben.

Ocha Ocha Tee-Sorten

Als direkt fertig produzierten Tee bietet Ocha Ocha aktuell zwei Teesorten an:

Kuki-Cha ist eine Grünteesorte, die hauptsächlich aus den Stängeln und Blattrippen der Teepflanze besteht. Der Kuki-Cha von Ocha Ocha wird durch das spezielle Cold Brew-Verfahren hergestellt. Dadurch bleiben die guten Inhaltsstoffe des Tees erhalten und er bekommt einen fruchtigen, feinherben Geschmack. Für den Kuki-Cha werden laut Ocha Ocha Teeblätter direkt von einem Teebauern aus Shizuoka nahe Tokio genutzt.

Ganz in Grün - der Grüntee Kuki-Cha von Ocha Ocha
Ganz in Grün - der Grüntee Kuki-Cha von Ocha Ocha

Soba-Cha ist Buchweizen-Tee und ist hier in Deutschland noch lange nicht so bekannt, wie beispielsweise in Japan. Dabei entwickelt sich Buchweizen so langsam auch zum Superfood, so könnte auch bald die Stunde des Soba-Cha geschlagen haben. Geschmacklich soll der Soba-Cha nussig-cremig mit Nuancen von Vanille und Mandelmilch schmecken.

Kein Alltäglicher Tee - Der Buchweizentee Soba-Cha von Ocha Ocha
Kein Alltäglicher Tee - Der Buchweizentee Soba-Cha von Ocha Ocha

Neben diesen schon zwei gebrühten Tees bietet Ocha Ocha auch noch losen Tee in der Tüte an, darunter unter anderem die Sorten Buchweizentee, Rosentee, Früchtetee, Orangentee oder auch Hibiskustee.

Ocha Ocha Tee kaufen

Der Ocha Ocha-Tee kann im Shop auf der offiziellen Website des Unternehmens gekauft werden. Dort kosten die losen Tees ab 6,90 Euro und der abgefüllte Tee ab 14,90 Euro (im Bundle 19,90 Euro).

Vor der Coronakrise war der Ocha Ocha Tee darüber hinaus in Deutschland in rund 150 Supermärkten zu kaufen. Durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Pandemiezeit, musste das Ladengeschäft allerdings eingestellt werden. Wann es Ocha Ocha wieder im Supermarkt zu kaufen gibt, ist aktuell noch offen.